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zuckerruebenanbau

zuckerruebenanbau

Die Zuckerrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. altissima) ist eine landwirtschaftliche Kulturpflanze und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae).

Biologie

Zuckerrübe (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. BISZ: Bor im Zuckerrübenanbau. altissima), Illustration

Die Zuckerrübe ist eine zweijährige Pflanze, bildet also erst im zweiten Jahr einen Blütenstand und Samen aus.

Im ersten Jahr entwickelt sie im vegetativen Entwicklungsstadium oberirdisch eine Blattrosette mit etwa 20 breitflächigen, bis zu 30 cm langen Laubblättern und die Wurzel verdickt sich zu einem weißen Rübenkörper. Die Zuckerrübe ist ein Pfahlwurzler, ihre Wurzeln können bis zu anderthalb Meter tief in den Boden reichen.

Die Ernte erfolgt nach dem ersten Jahr, da in diesem Zeitraum die Speicherung von Reservestoffen erfolgt und damit der Zuckergehalt, der den wirtschaftlichen Nutzen bestimmt, am höchsten ist. Zum Erntezeitpunkt hat die Rübe ein Gewicht von ca. Tonnen Zucker
erzeugt und lag damit rund 15 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. 700 bis 800 g. Der höchste Zuckergehalt konzentriert sich im Mittelstück der Rübe.

Im zweiten Jahr, der generativen Phase, entsteht ein 1,5 m hoher verzweigter Blütenstand mit unscheinbaren, fünfzähligen Blüten. Die Zuckerrübe ist Fremdbefruchter.

Die Zuckerrübe wird vorwiegend im gemäßigtem Klimabereich kultiviert. Als Ziel gilt ein hoher Rübenertrag von 500 bis 700 Dezitonnen pro Hektar mit hohem Zuckergehalt. Hauptverbreitungsgebiet ist Europa, aber auch in den USA, in Kanada und in Asien wird die Zuckerrübe angebaut. Für einen hohen Ertrag benötigt die Zuckerrübe gemäßigte Temperaturen, viel Licht, viel Wasser, tiefgründige nährstoffreiche Böden mit guter Wasserführung. Der Wasserbedarf der Zuckerrübe ist besonders im Juli und August hoch. Im Frühjahr ist die Pflanze frostempfindlich.

Geschichte

1747 — Der Chemiker Andreas Sigismund Marggraf weist erstmals den Zuckergehalt der Runkelrübe nach. Anbautips Zuckerrüben. 1801 — Nach der erfolgreichen Selektion der weißen schlesischen Rübe schafft der Physiko-Chemiker Franz Karl Achard auch die Grundlagen der industriellen Zuckerproduktion. Die erste Rübenzuckerfabrik der Welt entsteht in Cunern/Schlesien. Um 1850 begann mit der Einführung des Wanzleber Pflugs und der Drillmaschine die Mechanisierung des Zuckerrübenanbaus.

Entstehung

Die Zuckerrübe entstand gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch Züchtung aus der Runkelrübe, wobei gezielt auf einen hohen Zuckergehalt selektiert wurde. Zuckerrübenanbau gestiegen, so dass die Energie- und Produktionsmitteleffizienz deutlich erhöht werden konnte.

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